Angststörungen
Diagnostik & Behandlung
in Hannover & Deutschlandweit
Spezialisierte Hilfe bei Angststörungen und deren Ursachen
Angststörungen beeinträchtigen weit mehr als nur den Alltag. Anhaltende Sorgen, innere Unruhe, Panikattacken sowie das Gefühl ständiger Anspannung können langfristig zu starkem Leidensdruck, Konzentrationsproblemen und einer deutlich verminderten Lebensqualität führen. In unserer Facharztpraxis bieten wir Ihnen eine fundierte Diagnostik und individuell abgestimmte Behandlungskonzepte, um die Ursachen Ihrer Angststörung gezielt zu erkennen und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Was sind Angststörungen?
Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Betroffene leiden unter übermäßiger Angst, ständiger Anspannung oder wiederkehrenden Panikattacken, die den Alltag deutlich beeinträchtigen können. Angststörungen können sowohl psychische als auch körperliche Symptome verursachen und unbehandelt langfristig die Lebensqualität einschränken.
Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Laut dem AOK Gesundheitsatlas waren im Jahr 2024 deutschlandweit rund 4,98 % der Bevölkerung von einer Angststörung betroffen. Besonders häufig treten generalisierte Angststörungen, Panikstörungen und soziale Ängste auf.
Unterschied zwischen normaler Angst und Angststörung
Angst ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Stress oder Gefahr. Sie hilft uns, aufmerksam und vorsichtig zu sein. Von einer Angststörung spricht man jedoch, wenn Ängste übermäßig stark auftreten, dauerhaft bestehen oder ohne reale Bedrohung entstehen. Häufig führen die Beschwerden zu Vermeidungsverhalten, innerer Unruhe und erheblichem Leidensdruck.
Leben mit Angststörungen
Angststörungen sollten ernst genommen werden, da sie mit folgenden Folgen verbunden sein können:
- ständige innere Unruhe
- Konzentrationsprobleme
- mentale Erschöpfung
- Schlafstörungen
- sozialer Rückzug
- wiederkehrende Panikattacken
- Depressionen
- Belastungen in Beziehungen
- eingeschränkte Lebensqualität
- Vermeidungsverhalten im Alltag oder Beruf
Arten von Angststörungen
1. Generalisierte Angststörung (GAS)
Bei der generalisierten Angststörung bestehen anhaltende, übermäßige Sorgen und Ängste ohne klaren Auslöser. Betroffene sind oft ständig angespannt und machen sich über viele Lebensbereiche gleichzeitig Gedanken.
2. Panikstörung und Panikattacken
Die Panikstörung ist durch plötzlich auftretende intensive Angstattacken gekennzeichnet. Diese gehen häufig mit starken körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel einher.
3. Soziale Angststörung
Bei der sozialen Angststörung steht die starke Angst vor Bewertung oder Ablehnung durch andere Menschen im Vordergrund. Soziale Situationen werden häufig vermieden.
4. Spezifische Phobien
Spezifische Phobien sind ausgeprägte Ängste vor bestimmten Objekten oder Situationen, zum Beispiel vor Höhen, Tieren oder engen Räumen.
5. Agoraphobie
Die Agoraphobie beschreibt die Angst vor Situationen, aus denen eine Flucht schwierig sein könnte oder in denen im Notfall keine Hilfe verfügbar ist, etwa in Menschenmengen oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
6. Krankheitsangst (Hypochondrie)
Bei der Krankheitsangst besteht eine anhaltende Sorge, ernsthaft körperlich krank zu sein, obwohl keine ausreichenden medizinischen Befunde vorliegen.
Häufige Ursachen von Angststörungen
Biologische Ursachen
- Genetische Faktoren
- Veränderungen im Gehirn und Nervensystem
Psychologische Ursachen
- Belastende Lebensereignisse
- Traumatische Erfahrungen
- Perfektionismus und hoher Leistungsdruck
Gesellschaftliche Belastungen
- Stress im Beruf
- Familiäre Konflikte
- Digitale Überlastung und Dauerstress
Symptome von Angststörungen
1. Psychische Symptome
- Ständige Sorgen und Grübeln
- Kontrollverlust und innere Unruhe
- Konzentrationsprobleme
2. Körperliche Symptome
- Herzrasen und Brustdruck
- Schwindel und Atemnot
- Zittern, Schwitzen und Übelkeit
- Schlafstörungen und Erschöpfung
3. Verhaltenssymptome
- Vermeidungsverhalten
- Sozialer Rückzug
- Sicherheitsverhalten
Wann sollte man professionelle Hilfe suchen?
Sollten die Symptome länger als vier Wochen anhalten oder sich sogar verschlimmern, ist dies ein klares Signal, dass das Erlebte nicht eigenständig verarbeitet werden kann und eine professionelle Unterstützung notwendig ist.
Warten Sie nicht, bis die Symptome Ihre Lebensqualität massiv einschränken oder gar zu Gedanken an Selbstverletzung/Fremdverletzung führen.
Eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung können Rückfälle reduzieren und die Lebensqualität nachhaltig steigern.
Gedanken an Selbstverletzung/Fremdverletzung, tiefe Hoffnungslosigkeit oder den Tod sind akute Warnsignale und erfordern sofortige professionelle Hilfe(Notfall).
Diagnostik & Behandlung
von Angststörungen in unserer Praxis
📋 Diagnostik
Ausführliches psychiatrisches Erstgespräch
Diagnostische Kriterien nach ICD-11
Ausschluss anderer psychischer und körperlicher Erkrankungen
- Differenzialdiagnose zu Depression, Angststörung und Burnout
- Psychiatrische und psychotherapeutische Diagnostik
🩺 Behandlung
individuelle Therapieplanung
Evidenzbasierte Behandlung nach aktuellen Leitlinien
Tiefenpsychologisch fundierte psychotherapie
Medikamentöse Behandlung bei Bedarf
Behandlung zugrunde liegender psychischer Erkrankungen
Kombinationstherapien
- Psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung
💻 Telemedizinische Praxis
Behandlung von zu Hause aus
Lange Wege zur Praxis, volle Wartezimmer und enge Termintaktung sind für Menschen mit Angststörungenen oft eine zusätzliche Hürde.
Unsere telemedizinische Praxis ermöglicht Diagnostik und Behandlung durch Videosprechstunden – flexibel, ortsunabhängig und ohne Wartelisten
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Sicher · Diskret · Von überall erreichbar
Selbsthilfe bei Angststörungen
- bewusste Atemübungen zur Beruhigung in akuten Angstsituationen
- Widerstand gegen Zwangshandlungen aufbauen
- Stressmanagement im Alltag
- Bewegung und Sport
- Koffein und Alkohol reduzieren
- Meditation
- progressive Muskelentspannung
- soziale Kontakte aktiv pflegen
- geregelter Schlafrhythmus
- negative Gedankenspiralen erkennen und bewusst unterbrechen
Diese Selbsthilfestrategien ersetzen keine fachärztliche oder therapeutische Behandlung, sondern verstehen sich als ergänzende Unterstützung im Alltag. In Kombination mit einer professionellen Behandlung können sie dazu beitragen, den Alltag zu erleichtern und das persönliche Wohlbefinden langfristig zu unterstützen.
Professionelle Hilfe suchen
Der erste Schritt ist der mutigste. Wir begleiten Sie auf Ihrem individuellen Weg zu mehr Klarheit, Struktur und Lebensqualität — vertraulich, kompetent und einfühlsam.
FAQ: Häufige Fragen zu Angststörungen
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Angststörungen
Können Angststörungen von alleine verschwinden?
Angststörungen können sich in manchen Fällen ohne Behandlung verbessern, jedoch bleiben sie häufig bestehen oder verschlimmern sich sogar. Eine frühzeitige psychotherapeutische Behandlung erhöht die Chancen auf eine deutliche und nachhaltige Besserung.
Sind Angststörungen heilbar?
Ja, Angststörungen sind in vielen Fällen gut behandelbar. Mit Psychotherapie können Betroffene lernen, Ängste zu reduzieren und langfristig ein stabiles Leben ohne starke Einschränkungen zu führen.
Was hilft bei Panikattacken?
Bei Panikattacken helfen langsame, kontrollierte Atmung, das bewusste Wahrnehmen der Symptome als ungefährlich sowie das Verlassen von Vermeidungsverhalten. Langfristi
Können körperliche Erkrankungen Angst auslösen?
Ja, körperliche Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen oder hormonelle Veränderungen können Angstsymptome verursachen oder verstärken. Daher ist eine medizinische Abklärung wichtig.