Schlafstörungen
Diagnostik & Behandlung
in Hannover & Deutschlandweit

Spezialisierte Hilfe bei Schlafstörungen & deren Ursachen

Schlafstörungen beeinträchtigen weit mehr als nur die nächtliche Erholung. Ein- und Durchschlafprobleme, frühes Erwachen sowie nicht erholsamer Schlaf können langfristig zu Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und einer deutlich verminderten Lebensqualität führen. In unserer Facharztpraxis bieten wir Ihnen Schlafdiagnostik und individuell abgestimmte Behandlungskonzepte, um die Ursachen Ihrer Schlafstörungen gezielt zu erkennen und Ihre Schlafqualität nachhaltig zu verbessern.

Diagnostik und Behandlung von Schlafstörungen in Hannover und deutschlandweit - Ezgi Öztas Sevimli, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen (Insomnie) sind anhaltende Probleme beim Ein- oder Durchschlafen, frühes Erwachen oder das Gefühl, morgens trotz ausreichender Schlafdauer nicht erholt zu sein. Sie zählen in Deutschland zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und können zu Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und verminderter Leistungsfähigkeit führen.

Der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schlafstörungen

Akute Schlafstörungen treten häufig in belastenden Lebensphasen auf, etwa bei Stress, familiären Problemen oder beruflichen Sorgen, und dauern meist nur wenige Tage bis Wochen.

Von einer chronischen Schlafstörung spricht man, wenn die Beschwerden mindestens drei Nächte pro Woche über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten bestehen. Chronische Schlafstörungen können die psychische und körperliche Gesundheit erheblich beeinträchtigen und sollten fachärztlich behandelt werden.

Leben mit chronischen Schlafstörungen

Chronische Schlafstörungen sollten ernst genommen werden, da sie mit folgenden Folgen verbunden sein können:

Gleichzeitig entwickeln viele Menschen die Sorge, „nie wieder richtig schlafen zu können“, wodurch sich die Schlafprobleme zusätzlich verstärken. Mit einer gezielten Diagnostik und einer individuellen Behandlung lassen sich chronische Schlafstörungen in vielen Fällen deutlich verbessern. In Deutschland empfehlen die aktuellen evidenzbasierten S3-Leitlinien verschiedene wissenschaftlich fundierte Therapieansätze als zentrale Behandlungsoptionen für chronische Insomnie. Weitere Informationen sind in der offiziellen AWMF-S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“ verfügbar: AWMF-S3-Leitlinie zur Insomnie.

Arten von Schlafstörungen

Ein- und Durchschlafstörungen gehören zu den häufigsten Formen von Schlafproblemen in Deutschland und äußern sich durch Schwierigkeiten beim Einschlafen oder häufiges nächtliches Erwachen. Betroffene fühlen sich morgens oft nicht erholt und tagsüber stark müde.

Beim frühen Erwachen wachen Betroffene deutlich vor der gewünschten Aufstehzeit auf und können nicht mehr einschlafen. Dieses Symptom tritt häufig im Zusammenhang mit Stress oder Depression auf.

Nicht erholsamer Schlaf bedeutet, dass die Schlafdauer zwar ausreichend ist, aber keine ausreichende Erholung stattfindet. Häufig berichten Betroffene über Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und verminderte Leistungsfähigkeit am Tag.

Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen entstehen, wenn die innere Uhr aus dem Gleichgewicht gerät, etwa durch Schichtarbeit oder unregelmäßige Schlafzeiten. Dies führt zu Einschlafproblemen und starker Tagesmüdigkeit.

Schlafapnoe ist eine körperliche Schlafstörung, bei der es zu Atemaussetzern während des Schlafs kommt. Typische Symptome sind lautes Schnarchen, unruhiger Schlaf und ausgeprägte Tagesmüdigkeit.

Beim Restless-Legs-Syndrom kommt es zu unangenehmen Missempfindungen in den Beinen, die vor allem in Ruhe auftreten. Dies führt häufig zu Einschlafproblemen und stark gestörtem Schlaf.

Parasomnien umfassen ungewöhnliche Verhaltensweisen im Schlaf wie Schlafwandeln, Albträume oder nächtliches Aufschrecken. Sie können den Schlaf stark unterbrechen und die Schlafqualität deutlich beeinträchtigen.

Ursachen von Schlafstörungen

Symptome von Schlafstörungen

Betroffene leiden häufig unter langem Grübeln beim Einschlafen, wiederholtem Erwachen in der Nacht oder einem untypisch frühen Erwachen am Morgen, oft begleitet von innerer Unruhe.

Trotz ausreichender Zeit im Bett fühlen sich Patienten tagsüber geistig und körperlich ausgelaugt, was oft zu einem starken Drang nach einem Mittagsschlaf oder einem allgemeinen Vitalitätsverlust führt.

Der chronische Schlafmangel beeinträchtigt die kognitive Leistungsfähigkeit, was sich durch eine verringerte Aufmerksamkeitsspanne, Vergesslichkeit und eine verlangsamte Reaktionszeit im Alltag bemerkbar macht.

Schlafmangel reduziert die emotionale Belastbarkeit, wodurch Betroffene schneller gereizt reagieren, dünnhäutiger sind oder verstärkt zu depressiven Verstimmungen und Ängsten neigen.

Die Summe der Symptome führt oft dazu, dass tägliche Aufgaben schwerer fallen, die Fehlerquote bei der Arbeit steigt und soziale Aktivitäten aufgrund mangelnder Energie zunehmend gemieden werden.

Wann sollte man professionelle Hilfe suchen?

Diagnostik & Behandlung von Schlafstörungen in unserer Praxis

Ein sonniger Waldweg mit einem Wegweiser „Genesungsweg“ als Symbol für die Therapie von Schlafstörungen in Hannover.
  • Erstgespräch und psychiatrische Schlafanamnese

  • Diagnostische Kriterien nach ICD-11

  • Ausschluss anderer psychischer und körperlicher Erkrankungen
  • Psychiatrische und psychotherapeutische Diagnostik
  • individuelle Therapieplanung

  • Evidenzbasierte Behandlung nach aktuellen Leitlinien

  • Tiefenpsychologisch fundierte psychotherapie

  • Medikamentöse Behandlung bei Bedarf

  • Behandlung zugrunde liegender psychischer Erkrankungen

  • Schlafhygiene

  • Stimulus-Kontrolle

  • Schlafrestriktion

Schlafstörung Behandlung von zu Hause aus

Lange Wege zur Praxis, volle Wartezimmer und enge Termintaktung sind für Menschen mit Schlafstörungen oft eine zusätzliche Hürde.

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Selbsthilfe bei Schlafstörungen

Diese Selbsthilfestrategien ersetzen keine fachärztliche oder therapeutische Behandlung, sondern verstehen sich als ergänzende Unterstützung im Alltag. In Kombination mit einer professionellen Behandlung können sie dazu beitragen, den Alltag zu erleichtern und das persönliche Wohlbefinden langfristig zu unterstützen.

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FAQ: Häufige Fragen zu Schlafstörungen

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Schlafstörungen

Die meisten Erwachsenen benötigen etwa 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht, um körperlich und geistig leistungsfähig zu bleiben. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Dauer, sondern vor allem die Schlafqualität und ob Sie sich tagsüber erholt fühlen oder nicht.

Schlafmittel können in akuten Situationen kurzfristig helfen, sollten aber keine langfristige Lösung bei Schlafstörungen sein. Bei chronischen Schlafproblemen ist eine ursachenorientierte Behandlung wie die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I) deutlich wirksamer und nachhaltiger.

Bei akuten Schlafstörungen können kurzfristig einfache Maßnahmen helfen, wie eine ruhige Atmung, das Verlassen des Bettes bei langem Wachliegen oder eine entspannende Abendroutine. Auch der Verzicht auf Bildschirmlicht und Koffein am Abend kann das Einschlafen deutlich erleichtern, besonders bei stressbedingten Schlafproblemen.

Ja, akute Schlafstörungen verschwinden häufig wieder, wenn der auslösende Stress oder die Belastung nachlässt. Wenn Schlafprobleme jedoch länger bestehen oder sich chronifizieren, sollte eine gezielte Behandlung erfolgen, um langfristige Folgen wie Erschöpfung oder psychische Belastung zu vermeiden.